Windkraft am Stoppelsberg?

Hintergründe der Windvorrangfläche FD 008 am Stoppelsberg

Nach Vorgabe der Hessischen Landesregierung sollen 2% der Landesfläche für die Energiegewinnung durch Windkraftanlagen verfügbar sein. Diese prozentuale Vorgabe gilt auch für den Landkreis Fulda, jedoch nicht für jede einzelne Gemeinde. Daher kommt es, bedingt durch das Biosphärenreservat Rhön, zu einer Aufkonzentration der Windvorangflächen in den übrigen Gemeinden, besonders auch in der Marktgemeinde Burghaun.

Da durch die erste Offenlegungsphase im Frühjahr 2014 besonders zahlreiche Widersprüche aus dem Landkreis Fulda eingegangen sind, die zur Verringerung der geplanten Windvorrangflächen führten, hat man das bisher aus naturschutzfachlichen Gründen nicht berücksichtigte Gebiet FD 008 nördlich von Steinbach mit 107 Hektar in die zweite Offenlegung im Februar 2015 mit aufgenommen, um die prozentuale Vorgabe zu erfüllen. Das Gebiet umfasst die Bereiche Wildkaute, Salzberg, Hurasweiher und Aspenfeld. Darauf können ca. 20 Windkraftanlagen mit einer Höhe von 200 bis 250 Meter entstehen.

Fazit: Nur weil man die Vorgabe erfüllen muss, 2% der Gesamtfläche für Windkraftanlagen auszuweisen, wirft man eigene Gutachten und Bedenken seitens des Regierungspräsidiums Kassel über Bord. Einer solchen Willkür müssen wir uns gemeinsam entgegenstellen!

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Ein Kommentar zu Windkraft am Stoppelsberg?

  1. Elke Flügel sagt:

    Ich wohne in Unterstoppel und möchte in Zukunft nicht auf eine große Anzahl von Windrädern schauen, die nur die Landschaft verschandeln. Ich bin gegen die Windkraft-Anlagen.

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